Fotoarbeit

Mittwoch, 12. August 2026

Oooops...

B-1

Dreimal verschoben und dann war es soweit. Offen gestanden bin ich mehr als unzufrieden mit meiner Arbeit. Heftiges Licht und unerwartete technische Probleme.
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Samstag, 13. Juni 2026

28 mm

B-

Ich bin mittlerweile glücklich über meine Kaufentscheidung von 2021.

Es hat einige Zeit gedauert, bin ich mich mit der "kleinen" Q2 angefreundet habe. Mittlerweile, nach einigen erfolgreichen Fotos von meiner Enkelin, ein paar "Familiengeschichten" und letztendlich auch das Shooting "Stadtlichter" ist mir klar, dass da sehr vieles machbar ist.
Bei einer Recherche auf Flickr (Suche nach Q und Q2) sind mir ein paar Fotografen aufgefallen, die alle denkbaren Themen mit einer Q gemacht haben.

Für diejenigen, die gerade nicht wissen worum es geht: Kamera mit fest verbautem Objektiv, Brennweite 28mm, großer Sensor, lichtstark...bla bla. Alles nicht so wichtig, aber für Portraits also nicht so unbedingt jedermanns Sache.

Es macht mir mittlerweile wirklich Spaß mit dem Teil, die Ergebnisse sind gut.
Ich fürchte, egal welches Werkzeug man nutzt, man sollte es hinreichend kennen...das war anfangs einfach nicht so.

Bei dem kommenden Gothic-Shooting ist das Teil für mindestens 30 Minuten eingeplant. Bin gespannt.
582 mal gelesen

Montag, 30. März 2026

Frech und undankbar...?

A-Tiny-Moment-Of-Time-

Also nicht die junge Frau auf dem Foto. Das bezieht sich eher auf das, was ich als Text neben dem Bild platziert habe.


Die Energie, wenn man den üblichen, allgemein verbreiteten und „anerkannten" Einheitsbrei der Portraitfotografie hinter sich lässt, ist schlicht und überwältigend zugleich.
Das ist nicht als Kritik an der Masse gemeint, sondern als ein Weg, für sich selbst, und nicht für „Klicks und Likes“ zu arbeiten.

The energy that comes from leaving behind the usual, widely accepted, and "accepted" uniformity of portrait photography is both simple and overwhelming.
This isn't meant as a criticism of the masses, but rather as a way to work for yourself, not for "clicks and likes."

Regeln zu kennen ist sinnvoll und gut.
Jahrzehnte daran festzukleben aber nicht unbedingt.

Mag sein, dass das Ergebnis beim Veröffentlichen nur einem, oder zwei oder drei Leuten gefällt. Oder niemanden, weil es den üblichen Anforderungen nicht entspricht, quasi "erfolglos" online steht.
Na und? Arbeite für dich, nicht für einen kurzen Hype.
122 mal gelesen

Freitag, 20. März 2026

Mal schauen...

plane-

Bin mir noch nicht so ganz sicher, ob das was wird. Zum einen kann ich nicht schreiben und zum anderen ist es etwas mehr Aufwand als mir lieb ist...
832 mal gelesen

Montag, 16. Februar 2026

Akt und Co...

Spielerei

Ich veröffentliche Fotos im Bereich Akt nur sehr selten bis gar nicht.

Ich betrachte jeden Tag viele Fotos. Tatsächlich jeden Tag. Dazu zählt der Aktbereich auf einer bestimmten Plattform auch, allerdings oft nur kurz, weil mich der fast inflationäre Umgang mit Nacktheit oft eher langweilt und es dem einen oder anderen Menschen mit einer Kamera nur darum zu gehen scheint, möglichst viele junge Frauen nackt vor der Kamera zu haben und dies dann zu zeigen.

Als Fotoarbeit kann ich das nicht betrachten. Mir fehlen dazu erkennbare Fortschritte, eine Entwicklung und leider oft ein eine Spur von Ästhetik. Anders kann ich mir die zum Teil unendliche Abfolge mit eintönigen und belanglosen Fotos von nackten Frauen nicht erklären. Und ja, auch wenn ich ein Foto gar nicht mag, nehme ich mir oft die Zeit und werfe einen Blick in die restlichen Fotos des Erstellers.
Das ist nur das, was ich mir dabei denke und wie es auf mich wirkt. Diese Meinung muss niemand teilen…ausserdem gibt es natürlich auch viele richtig gute Ergebnisse.

Wir kochen alle nur mit Wasser und jeder macht auch mal ein schlechtes Foto, oder viele. Wer bin ich schon mit meinem pingeligen Anspruchsdenken. Dem einen oder anderen reicht es vielleicht einfach, sich auf diese Art damit zu beschäftigen.

Dabei ist die Kommentarspalte auch bei richtig miesen Fotos voller Lob, solange die Brüste groß oder deutlich genug sind, oder der Schambereich keine Fragen offen lässt.

Ich bin definitiv nicht prüde. Ich habe mit neun Jahren meine ersten Aktzeichnungen gemacht - heimlich natürlich, und mit achtzehn meine Freundin dazu genötigt, mir Modell zu stehen. Nackt. Ob die Ergebnisse jetzt gut oder schlecht waren, eine Veröffentlichung war nie eingeplant.
Ich wollte es einfach lernen und irgendwann können. Das Internet hat damals niemand genutzt weil es nicht vorhanden war. Lange her also.

Ich äußere mich in der Regel auf den Plattformen nicht zu diesen Fotos. Ich beschwere mich nicht und kritisiere das auch nicht. Ich glaube, dass jeder selbst schauen muss, ob er Knipser oder Fotograf in seiner Aussenwirkung und - viel wichtiger, für sich selbst sein möchte.

Ich würde mir einen respektvolleren Umgang mit dem Menschen vor der Kamera und einer Auseinandersetzung mit dem Thema Fotografie sehr wünschen. Dazu gehört für mich auch: warum ist dieses Bild entstanden…?
496 mal gelesen

Mittwoch, 4. Februar 2026

Storytelling?

Nachdem ich mir vor ein oder zwei Jahren mal ein Buch zu dem Thema gekauft habe und leicht enttäuscht gedacht habe, dass das Buch unter Umständen nichts für mich ist - nicht thematisch, eher vom Inhalt her, hab ich es gestern mal wieder in die Hand genommen.

Es macht durchaus Sinn, sich mit dem Thema auseinander zu setzen - für mich zumindest.

Allerdings möchte ich fotografieren und nicht filmen...wir haben es also mit einem Bruchteil einer "Geschichte" zu tun und nicht mit mehr. Ich muss mich also von dieser Seite aus dem Thema nähern...bin gespannt.
498 mal gelesen

Klicks und Likes...

L+L

Ich habe dieses Foto lange als „internen“ Schnappschuss betrachtet. Shootingpausen festzuhalten war ja an sich auch nicht meine Intension. Allerdings finde ich das Foto mittlerweile richtig gut.
Ich mag die Stimmung zwischen den beiden. Und es sind ja Momente wie diese, die sehr nah am Leben sind. Nichts gestelltes, nichts künstliches. Genau mein Ding.

Ich mag die Lebendigkeit - auch wenn es dem einen oder anderen Fotografen nicht gefällt, weil der Schnitt, die Farben, die Schärfe, auch gerne genommen, zu dunkel...blabla.
Ist mir mittlerweile egal. Man könnte mir Arroganz unterstellen, aber das kommt aus einer ganz anderen Ecke.

Ich habe das Foto gemacht, und ich stehe dazu, sonst hätte ich es ja auch nicht online gestellt.
Ich mache das mittlerweile nicht mehr für Klicks und Likes. Wenn ich das wollte, würde ich mich den „Zuckerbergschen-Gesetzen“ der Popularität unterjochen und einem doofen Algorithmus hinterher jagen, und nicht meiner eigenen Intension.

Ich habe „Insta“ schon lange gelöscht.
Es war ein wenig schade um die Kontakte, allerdings ansonsten kein Verlust. Zu aufwendig, ein Zeitfresser und in den „Vorgaben“ für ein Foto einfach merkwürdig.

Hochformat? Echt jetzt? Kann man ja machen - die meisten Handyfotos entstehen so, aber man verschenkt eine Menge Potential wenn man sich dazu verpflichtet fühlt. Nein Danke. Über die politischen Unmöglichkeiten von „Meta“ lass ich mich mal jetzt nicht aus…

„Klicks und Likes“ sind nett. Sie schmeicheln, sie können bestätigen, aber aussagekräftig sind sie nicht wirklich. In den meisten Fällen ist dein Foto nach 30 Sekunden Geschichte und weg. In den sogenannten Social Media überrollt vom nächsten Foto, der nächsten Story, der nächsten Werbung. Fall Sie jemanden kennen, der sich nach einem Like das Foto erneut und öfter ansieht, lass ich mich gerne umstimmen.
In der Gesamtsumme mag es vielleicht klappen. Wer viel „postet“ und sich dafür richtig ins Zeug legt wird vielleicht bekannter. Ich hab ja erwähnt, die Kontakte fand ich schon gut. Aber ich mache nun mal lieber Fotos, das ist schon zeitaufwendig genug.
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Freitag, 30. Januar 2026

Was man so von sich gibt...

Auf der einen oder anderen Plattform für Fotografie gibt es die Möglichkeit, etwas über sich zu erzählen. Soweit so gut.

Zum Beispiel "Für mich ist Fotografie Freude, Zielsetzung, und manchmal auch Zufall.
Einschränkungen wie ein Bild auszusehen hat (Portraits sind da ein gutes Beispiel) akzeptiere ich immer dann, wenn ich nicht für mich, sondern zweckgebunden arbeite - auch hier: macht ja nichts."

Was bedeutet das eigentlich?
"Für mich ist Fotografie Freude, Zielsetzung, und manchmal auch Zufall." Nun...Freude steht dafür, das ich in dieser Tätigkeit komplett aufgehen, mich austoben und völlig versinken kann. Die Beschäftigung damit, ob nun ein Shooting selbst, die Shootingsituation, das Ausführen oder die Nachbearbeitung - es macht mir einfach Spaß.

Wofür steht "Zielsetzung"?
Das ist einfach. Es gibt, oder gab Shootings, für die es wenig Vorbereitung und Planung gab. Das kann klappen, es lässt Raum für Spontanität, für's Ausprobieren.
Allerdings ist es mir mittlerweile viel lieber, wenn zumindest ich weiß, welche Fotos ich machen möchte. Es gab dann ein paar Ideen, die ich genau so umsetzen möchte und kann sich auch auf nur ein oder zwei Fotos beziehen. Der Rest der Zeit ist dann immer noch frei füllbar, aber es gab eben diese Bildideen.

Noch einfacher ist es, in einem Briefing festzulegen, worum es gehen soll. Damit können sich alle Beteiligten auf das Thema einstellen. Ist mir fast am liebsten.
48 mal gelesen

Donnerstag, 22. Januar 2026

Archive...

Archiv 2015

Ein rechtes altes Foto. Momentan ist wieder Warten auf L. und L. angesagt. Das ist völlig in Ordnung. Das Studium geht nun mal einfach vor.
Das Foto oben ist ebenfalls ca. 11 Jahre alt. Unveröffentlicht, aus diversen Gründen. Aber nachdem ich es "ausgegraben" habe und mit den heutigen Kenntnissen bearbeitet habe...freue ich mich.
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Mittwoch, 14. Januar 2026

Zeit...und Geduld.

2015

"Mood" - das Foto aus 2015 "schlummerte" lange auf meiner Festplatte. Die beiden Damen sind nun ganze elf Jahre älter und werden sich vermutlich nicht mehr an diese Situation erinnern oder denken.

Ich mag das Bild. Ein Festival in Dortmund mit dem Mittelalter als Hintergrund. Die Kamera und das Objektiv habe ich in dieser Form schon lange nicht mehr.
Vergänglichkeit schwirrt mir häufig als Thema und Motivation im Kopf herum. Als Tatsache, nicht aus Verzweiflung...
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"Nicht die Dinge beunruhigen den Menschen, sondern die Meinungen über die Dinge." (Epiktes)

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