Montag, 16. Februar 2026

Akt und Co...

Spielerei

Ich veröffentliche Fotos im Bereich Akt nur sehr selten bis gar nicht.

Ich betrachte jeden Tag viele Fotos. Tatsächlich jeden Tag. Dazu zählt der Aktbereich auf einer bestimmten Plattform auch, allerdings oft nur kurz, weil mich der fast inflationäre Umgang mit Nacktheit oft eher langweilt und es dem einen oder anderen Menschen mit einer Kamera nur darum zu gehen scheint, möglichst viele junge Frauen nackt vor der Kamera zu haben und dies dann zu zeigen.

Als Fotoarbeit kann ich das nicht betrachten. Mir fehlen dazu erkennbare Fortschritte, eine Entwicklung und leider oft ein eine Spur von Ästhetik. Anders kann ich mir die zum Teil unendliche Abfolge dieser Menschen mit einem Fotoapparat mit eintönigen und belanglosen Fotos von nackten Frauen nicht erklären. Und ja, auch wenn ich ein Foto gar nicht mag, nehme ich mir oft die Zeit und werfe einen Blick in die restlichen Fotos des Erstellers.
Das ist nur das, was ich mir dabei denke und wie es auf mich wirkt. Diese Meinung muss niemand teilen…ausserdem gibt es natürlich auch viele richtig gute Ergebnisse.

Wir kochen alle nur mit Wasser und jeder macht auch mal ein schlechtes Foto, oder viele. Wer bin ich schon mit meinem pingeligen Anspruchsdenken. Dem einen oder anderen reicht es vielleicht einfach, sich auf diese Art damit zu beschäftigen.

Dabei ist die Kommentarspalte auch bei richtig miesen Fotos voller Lob, solange die Brüste groß oder deutlich genug sind, oder der Schambereich keine Fragen offen lässt.

Ich bin definitiv nicht prüde. Ich habe mit neun Jahren meine ersten Aktzeichnungen gemacht - heimlich natürlich, und mit achtzehn meine Freundin dazu genötigt, mir Modell zu stehen. Nackt. Ob die Ergebnisse jetzt gut oder schlecht waren, eine Veröffentlichung war nie eingeplant.
Ich wollte es einfach lernen und irgendwann können. Das Internet hat damals niemand genutzt weil es nicht vorhanden war. Lange her also.

Ich äußere mich in der Regel auf den Plattformen nicht zu diesen Fotos. Ich beschwere mich nicht und kritisiere das auch nicht. Ich glaube, dass jeder selbst schauen muss, ob er Knipser oder Fotograf in seiner Aussenwirkung und - viel wichtiger, für sich selbst sein möchte.

Ich würde mir einen respektvolleren Umgang mit dem Menschen vor der Kamera und einer Auseinandersetzung mit dem Thema Fotografie sehr wünschen. Dazu gehört für mich auch: warum entsteht dieses Bild…
104 mal gelesen

Mittwoch, 4. Februar 2026

Storytelling?

Nachdem ich mir vor ein oder zwei Jahren mal ein Buch zu dem Thema gekauft habe und leicht enttäuscht gedacht habe, dass das Buch unter Umständen nichts für mich ist - nicht thematisch, eher vom Inhalt her, hab ich es gestern mal wieder in die Hand genommen.

Es macht durchaus Sinn, sich mit dem Thema auseinander zu setzen - für mich zumindest.

Allerdings möchte ich fotografieren und nicht filmen...wir haben es also mit einem Bruchteil einer "Geschichte" zu tun und nicht mit mehr. Ich muss mich also von dieser Seite aus dem Thema nähern...bin gespannt.
145 mal gelesen

Klicks und Likes...

L+L

Ich habe dieses Foto lange als „internen“ Schnappschuss betrachtet. Shootingpausen festzuhalten war ja an sich auch nicht meine Intension. Allerdings finde ich das Foto mittlerweile richtig gut.
Ich mag die Stimmung zwischen den beiden. Und es sind ja Momente wie diese, die sehr nah am Leben sind. Nichts gestelltes, nichts künstliches. Genau mein Ding.

Ich mag die Lebendigkeit - auch wenn es dem einen oder anderen Fotografen nicht gefällt, weil der Schnitt, die Farben, die Schärfe, auch gerne genommen, zu dunkel...blabla.
Ist mir mittlerweile egal. Man könnte mir Arroganz unterstellen, aber das kommt aus einer ganz anderen Ecke.

Ich habe das Foto gemacht, und ich stehe dazu, sonst hätte ich es ja auch nicht online gestellt.
Ich mache das mittlerweile nicht mehr für Klicks und Likes. Wenn ich das wollte, würde ich mich den „Zuckerbergschen-Gesetzen“ der Popularität unterjochen und einem doofen Algorithmus hinterher jagen, und nicht meiner eigenen Intension.

Ich habe „Insta“ schon lange gelöscht.
Es war ein wenig schade um die Kontakte, allerdings ansonsten kein Verlust. Zu aufwendig, ein Zeitfresser und in den „Vorgaben“ für ein Foto einfach merkwürdig.

Hochformat? Echt jetzt? Kann man ja machen - die meisten Handyfotos entstehen so, aber man verschenkt eine Menge Potential wenn man sich dazu verpflichtet fühlt. Nein Danke. Über die politischen Unmöglichkeiten von „Meta“ lass ich mich mal jetzt nicht aus…

„Klicks und Likes“ sind nett. Sie schmeicheln, sie können bestätigen, aber aussagekräftig sind sie nicht wirklich. In den meisten Fällen ist dein Foto nach 30 Sekunden Geschichte und weg. In den sogenannten Social Media überrollt vom nächsten Foto, der nächsten Story, der nächsten Werbung. Fall Sie jemanden kennen, der sich nach einem Like das Foto erneut und öfter ansieht, lass ich mich gerne umstimmen.
In der Gesamtsumme mag es vielleicht klappen. Wer viel „postet“ und sich dafür richtig ins Zeug legt wird vielleicht bekannter. Ich hab ja erwähnt, die Kontakte fand ich schon gut. Aber ich mache nun mal lieber Fotos, das ist schon zeitaufwendig genug.
138 mal gelesen

Donnerstag, 22. Januar 2026

Archive...

Archiv 2015

Ein rechtes altes Foto. Momentan ist wieder Warten auf L. und L. angesagt. Das ist völlig in Ordnung. Das Studium geht nun mal einfach vor.
Das Foto oben ist ebenfalls ca. 11 Jahre alt. Unveröffentlicht, aus diversen Gründen. Aber nachdem ich es "ausgegraben" habe und mit den heutigen Kenntnissen bearbeitet habe...freue ich mich.
149 mal gelesen

Mittwoch, 14. Januar 2026

Zeit...und Geduld.

2015

"Mood" - das Foto aus 2015 "schlummerte" lange auf meiner Festplatte. Die beiden Damen sind nun ganze elf Jahre älter und werden sich vermutlich nicht mehr an diese Situation erinnern oder denken.

Ich mag das Bild. Ein Festival in Dortmund mit dem Mittelalter als Hintergrund. Die Kamera und das Objektiv habe ich in dieser Form schon lange nicht mehr.
Vergänglichkeit schwirrt mir häufig als Thema und Motivation im Kopf herum. Als Tatsache, nicht aus Verzweiflung...
199 mal gelesen

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Auf und Ab...

shooting25

"Schlosspark" und "Stadtlichter" als Shooting sind gelaufen. Das eine ein erstes Shooting für L. (No. 2) und das andere als kleine Herausforderung für mich mit L. (No. 1)
Ewas unpraktisch, das die beiden den gleichen Anfangsbuchstaben haben, aber es gibt schlimmeres...
"Schlosspark" war Routine für mich, was ja prinzipiell ein angenehmer Vorteil ist. Ich hatte mir ein paar Tage zuvor die Location noch einmal angesehen, vor Ort ein paar Spots ausgesucht und wußte was ich wollte.

3A-29-Kopie

Das zum Beispiel...

Es gab eine Menge Fotos die richtig gut wurden und mit denen wir alle sehr zufrieden waren. Mehr will man ja eigentlich auch nicht.

"Stadtlichter" war da schon etwas anders. Im Briefing (ja, ich schreibe häufiger auch so etwas) hatte ich auch angekündigt, dass es ein kleines Experiment für mich ist. Wetter unter Umständen mies, eine normal gefüllte Innenstadt und Licht, das ich nicht beeinflussen kann, da es aus den Schaufenstern und der Umgebung stammt. Als Sahnehäubchen ein Werkzeug, dass ich zwar gut kenne (begleitet mich meistens, es sei denn ein Shooting steht auf dem Plan), aber das auf 28 mm "beschränkt" ist und nicht gewechselt werden kann.

28 mm für ein Portraitshooting kam zumindest mir mutig vor. Keine Ahnung ob das was wird, ohne das die Nasen länger und langgezogen wirken.
Ich war überrascht, wie gut das funktioniert hat. Es gab zwar im Vorfeld etwas, was mich dazu gebracht hat, es einfach zu probieren (drei Fotos von meiner Enkeltochter die wirklich klasse sind) aber es hat funktioniert und ich habe mich gefreut.

Selbst der kurze Stress mit meinem Adobe-Abo (gibt es nicht mehr, selbst das beste Programm für meine Zwecke ist als laufende Zahlung einfach gruselig teuer und eine schlichtes Abbuchungsverfahren statt Mastercard wollten sie scheinbar nicht...) konnte die Freude nicht trüben. Zum "Werkzeugabenteuer" mit LR vielleicht später mehr.
262 mal gelesen

Freitag, 3. Oktober 2025

Porträtfotografie?

Wir knipsen alle. Die meisten haben ein Telefon in der Tasche, das schnell gezückt werden kann und fertig ist das Erinnerungsfoto. Warum auch nicht. Es gibt sogar Menschen, die eine komplette Hochzeitsbegleitung mit einem Smartphone abwickeln.
Für mich wäre das glaube ich nichts. Nicht weil Tante Gertrud oder Opa Fritz recht ähnliche Ergebnisse beisteuern könnten, oder weil ich der Meinung bin, dass man bestimmte Geräte (Fotoapparate) zwingend dazu braucht. Eher, weil der kleine Taschenrechner mir zu viel Arbeit selbst macht und man eigentlich nur noch hin halten und auslösen muss. Den Rest rechnet das Teilchen selber schön.

Wenn man sich generell nicht mit Fotoarbeit beschäftigen, oder belasten (?) möchte ist das auch eine hervorragende Möglichkeit.

Erst wenn man sich tatsächlich und näher mit dem Thema Fotografie beschäftigt, merkt man schnell, das Alternativen zum Hosentaschen-PC durchaus sinnvoll sind.
206 mal gelesen

Trigger?

Normal gehe ich ja davon aus, dass mein Geschreibsel hier niemanden interessiert.
Etwas verblüfft hat mich, das zwei kurze Beiträge mit meinem Gejammer über lange Wartezeiten für ein Shooting so oft gelesen wurden. Jeweils über 2000 mal ist schon ziemlich viel. Lag es an dem Wörtchen „Update“? Nicht dass ich das jetzt ausnutzen und ab jetzt jedesmal verwenden werde, aber gewundert habe ich mich schon.
212 mal gelesen

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Geduld und so...

Lilli

Manchmal ist es gut, einfach abzuwarten. Das lang ersehnte Shooting lief.
Nicht wie ursprünglich gedacht, aber auch für etwas Vorarbeit war Zeit genug.
L. kannte ich nicht persönlich, ihre Freundin schon - die ist beim nächsten, bereits geplanten Shooting dann im Fokus.
Für ein erstes mal vor einer Kamera - mein Lieblingsausgangspunkt bei einem Shooting weil kein einstudierter Posingfilm abläuft - richtig gute Ergebnisse.
191 mal gelesen

Montag, 15. September 2025

Noch ein Update?

Tunnel

Der August liegt jetzt hinter uns. Ein Shooting gab es, allerdings mit einem anderem Thema und einem anderen Model. Kein Portrait, sondern Akt, und ein paar Fotos sind auch ohne Model entstanden...Zu meinen Erwartungen für die Porträts sag ich mal aktuell nichts. Man muss auch mal die Klappe halten können.
2188 mal gelesen

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"Nicht die Dinge beunruhigen den Menschen, sondern die Meinungen über die Dinge." (Epiktes)

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